Neue Proteinwertigkeit – Wissenschaftlich ermittelt

75.00 CHF

Die Proteinwertigkeit ist ausschlaggebend für die Beurteilung eines Proteins. Der deklarierte Proteingehalt ist aber für seine Bestimmung praktisch nutzlos und die klassische biologische Wertigkeit der Proteine gilt weder für den optimalen Muskelerhalt noch das Muskelwachstum. Die neue Proteinwertigkeit berücksichtigt hingegen alle relevanten Aspekte.

Das Problem

  • Der bei Lebensmitteln ausgewiesene Proteingehalt entspricht nicht dem wahren Proteingehalt, denn die übliche Proteinanalyse kann den wahren Proteingehalt nicht bestimmen. Ohne den wahren Proteingehalt ist die Bestimmung der Wertigkeit nicht möglich
  • Die Aminosäurezusammensetzung beeinflusst die Proteinwertigkeit. Sie wird aber oft nicht deklariert oder es ist nicht klar, ob es sich dabei um den Gehalt der Aminosäuren auf 100 g Lebensmittel oder pro 100 g Protein handelt (der zudem praktisch immer falsch ist…)
  • Die Verdaulichkeit der Proteine bestimmt, wie viel Protein überhaupt absorbiert und somit biologisch verfügbar wird. Die Verdaulichkeit wird aber nicht deklariert

Die Lösung

Die Proteinwertigkeit muss unter Berücksichtigung des wahren Proteingehalts, der individuellen Aminosäurezusammensetzung und der spezifischen Verdaulichkeit für jedes Protein separat ermittelt werden

Das Angebot

  • Bestmögliche wissenschaftliche Ermittlung der Proteinwertigkeit unter Berücksichtigung der drei genannten Aspekte
  • Für einzelne Proteine oder Proteingemische
  • Berechnung der biologischen Äquivalenz zum Molkenprotein , das als Standardprotein gilt (Beispiel: 2.4 g Erbsenprotein sind äquivalent zu 1 g Molkenprotein)
  • Berechnung der erforderlichen Proteinmenge in einer Mahlzeit für eine optimierte Muskelproteinsynthese
  • Zusendung der Auswertung in der Regel am folgenden Arbeitstag

ACHTUNG. BENÖTIGTE ANGABEN:

  • Fügen Sie in den “Zusätzlichen Informationen/Bestellhinweise” am Ende des Bestellvorgangs auf der Kasse-Webseite vor der Bezahlung die folgenden Angaben für jedes Protein ein:
    • Quelle des Proteins (z.B. Erbsen, Rindfleisch, Kartoffeln, Vollmilch, Erbsenproteinkonzentrat)
    • Zubereitungsart der Proteinquelle (z.B. frittierte Kartoffeln, roher oder gekochter/gebratener Fisch)
    • Falls Aminosäurezusammensetzung bekannt, als PDF oder Bilddatei per E-Mail an consulting@colombani.ch mailen
  • Bei mehreren Proteinen:
    • Bitte angeben, ob es sich um ein Gemisch handelt (z.B. Proteinshake aus Erbsen- und Haferprotein) oder ob die Wertigkeit separat für jedes Protein zu ermitteln ist. Ohne Angabe eines Verhältnisses (z.B. Erbsen- zu Haferprotein im Verhältnis von 2:1), wird ohne Nachfrage die Wertigkeit für jedes Protein separat und nicht als Gemisch berechnet
    • Passen Sie die Anzahl «1» vor der Schaltfläche «In den Warenkorb» der Anzahl der zu bewertenden Proteinen an, bevor Sie die Bestellung in den Warenkorb legen (2 für zwei Proteine, 3 für drei Proteine usw.)
Kategorie:

Beschreibung

Jedes Protein übt eine unterschiedliche Wirkung auf den Stoffwechsel aus und die Proteinwertigkeit erlaubt den Vergleich dieser biologischen Wirksamkeit zwischen verschiedenen Proteinen.

Es gibt diverse Ansätze, diese Wertigkeit zu ermitteln (z. B. die biologische Wertigkeit, der PDCAAS oder die PPU). Entweder basieren diese Ansätze aber auf Rattenstudien oder sie berücksichtigen nicht alle Aspekte, die zur Beurteilung der Wertigkeit erforderlich sind.

Die bestmögliche Ermittlung der Proteinwertigkeit erfordert Daten zum wahren Proteingehalt der Lebensmittel (dieser wird NICHT auf Verpackungen oder in Nährstofftabellen gelistet), die Aminosäurezusammensetzung und die Verdaulichkeit aus Humanstudien.

Die neue Proteinwertigkeit wird anhand anerkannter Daten zur Aminosäurezusammensetzung und der Verdaulichkeit der Proteine sowie des wahren (und nicht deklarierten) Gehalts der Proteine bestmöglich ermittelt. In der Wissenschaft ist es etabliert, dass der deklarierte Gehalt meist nicht dem wahren Proteingehalt entspricht.

Der Blogbeitrag «Pflanzliche Proteine werden in ihrer Wertigkeit überschätzt» sowie der entsprechende Expertenbericht der FAO diskutieren die Grundlagen zur Bestimmung der Proteinwertigkeit.

Die klassische biologische Wertigkeit ist ein Mass für den absolut minimalen Proteinbedarf, der für das Leben zwingend nötig ist. Sie ist aber weder auf eine optimale Muskelfunktion noch auf den Muskelwachstum ausgerichtet. Dies hielt bereits der führende Wissenschaftler, der die klassische biologische Wertigkeit der Proteine in den 1960er Jahren erforschte, Ende der 1960er klar fest:

«Diese Eiweissmenge genügt zwar zur Erhaltung des Lebens, ist aber keineswegs optimal für geistige oder körperliche Arbeit» (Kofrányi 1967: Die biologische Wertigkeit gemischter Proteine. Nahrung 11 (7-8), S. 863–873).

  • Die ermittelte Proteinwertigkeit können Sie zu privaten, nicht-kommerziellen Zwecken verwenden
  • Es ist ausdrücklich verboten, die ermittelte Proteinwertigkeit oder die zugesandte Auswertung als Ganzes oder in Teilen davon auf irgendeinem Medium zu veröffentlichen oder Dritten zu übermitteln oder zur Verfügung zu stellen
  • Die Nutzung zu kommerziellen Zwecken ist grundsätzlich verboten. Für eine kommerzielle Nutzung der ermittelten Proteinwertigkeit in irgendeiner Form kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular

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